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Willkommen auf der Website der Ärztlichen Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie

Ziel unserer Fachgesellschaft ist die Förderung der Gesprächspsychotherapie in der Medizin. Die Gesprächspsychotherapie, auch klientenzentrierte oder personzentrierte Therapie genannt, geht auf Carl Rogers zurück und wurde von Reinhard Tausch in Deutschland eingeführt. Wir wollen Sie hier genauer über die Verbreitung und die aktuellen Entwicklungen der Gesprächspsychotherapie in der Medizin informieren. Weitere Anregungen sind willkommen.

Vielen Dank für Ihren Besuch

Prof. Dr. med. Ludwig Teusch, 1. Vorsitzender der ÄGG

Satzung

§ 1 Die Ärztliche Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie e.V. mit Sitz in Erlangen verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Entwicklung und Förderung einer an der Person der Patienten orientierten Medizin, insbesondere in Form der Gesprächspsychotherapie. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch wissenschaftliche Veranstaltungen für die Öffentlichkeit und Ärzte, die Vergabe von Forschungsaufträgen sowie Initiativen zur Förderung des Selbsthilfepotenzials bei Gesunden und Kranken.

§ 2 Die ÄGG ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 4 Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Ordentliches Mitglied der ÄGG kann jede Ärztin/jeder Arzt werden, die/der die oben genannten Ziele der ÄGG unterstützt und dies durch schriftlichen oder persönlichen Antrag an einen Sprecher der ÄGG sowie die Zahlung des Mitgliedsbeitrag zum Ausdruck bringt. Andere reale Personen können fördernde Mitglieder werden.

Die Mitgliedschaft erlischt durch persönliche Austrittserklärung gegenüber einem der Sprecher der ÄGG oder bei nichtbezahlten Jahresbeiträgen bis zum 30. Juni des laufenden Kalenderjahres. Ein vorläufiger Ausschluss ist nur auf einstimmigen Beschluss der Sprecher der ÄGG möglich. Über den Ausschluss entscheidet die nächste Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

§ 6 Über Beiträge wird von der Mitgliederversammlung entschieden. Das Nähere regelt eine Beitragsordnung.

§ 7 Organe der ÄGG sind die Sprecher (-innen) und die Mitgliederversammlung. Die Mitgliedersammlung (MV) findet mindestens einmal jährlich statt. Ort und Zeitpunkt bestimmen die Sprecher. Die Einberufung der MV erfolgt mindestens acht Wochen vor dem Termin unter Beifügung der Tagesordnung. Stimmberechtigt sind die anwesenden ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied kann ein zweites Mitglied vertreten. Die Vertretung bedarf der Schriftform. Die Mitgliederversammlung entlastet die Sprecher. Sie entscheidet auf Vorschlag der Sprecher über Sachfragen, Pflichten der Mitglieder und Satzungsänderungen. Die MV beschließt mit einfacher Mehrheit mit Ausnahme von Satzungsänderungen, die der Dreiviertelmehrheit bedürfen. Auf Antrag von einem Drittel der Mitglieder ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung (AOMV) einzuberufen. Die Einberufung der AOMV erfolgt zusammen mit der Übersendung der Tagesordnung mindestens vier Wochen vor dem Termin. Die Sprecher können Dritte mit der Planung und Durchführung von satzungsgemäßen Aufgaben betrauen. Die Sprecher lassen über die MV und AOMV Protokoll führen. Sie unterschreiben das Protokoll und machen es den Mitgliedern zugänglich.

Vorstand der Ä GG im Sinne Paragraf 26 BGB sind die Sprecher. Sie werden von der MV mit einfacher Mehrheit auf zwei Jahre gewählt. Wenn ein Sprecher im Rahmen der Einberufung einer MV seinen Rücktritt angekündigt bzw. wenn ein Drittel der Mitglieder im Rahmen einer Art OMV den Rücktritt eines oder der Sprecher fordern, erfolgt deren Neuwahl. Wiederwahl ist möglich. Als Sprecher wählbar sind außer den Gründungsmitgliedern nur ordentliche Mitglieder mit wenigstens zweijähriger Mitgliedschaftsdauer der ÄGG und einer erfolgreich abgeschlossenen Weiterbildung in klientenzentrierter Gesprächspsychotherapie („Gesprächspsychotherapeut in der GwG“ oder „Gesprächspsychotherapeutische Weiterbildung nach den Richtlinien der AGÄ oder nach den jeweils gültigen Richtlinien der ÄGG).

§ 8 Bei Auflösung oder Aufhebung der ÄGG oder bei Wegfall ihres bisherigen Zwecks ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Erlangen, 22.03.1986

Gez.: Dr. med. Jobst Finke, Dr. med. Hans Henning, Prof. Dr. med. Wolfgang Pfeiffer, Dr. med. Bernhard Hochkirchen, Dr. med. Eva Steib, Dr. med. A. Hammad, Dr. med. Thomas Ripke, Prof. Dr. med. G.W. Speierer, Dr. med. B. Mugele